Häufige Fragen



Laufender Dialog: Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten








"Scheuen Sie sich nicht uns Fragen zu stellen! Wir sind bemüht alle Ihre Fragen zu beantworten!"

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  • Wie erkenne ich, ob mein Kind Legasthenie hat?

    Viele Fehler beim Schreiben sowie langsames und fehlerhaftes Lesen sind häufige Kennzeichen der Legasthenie. Aber auch häufige Bauchschmerzen und/oder Kopfschmerzen vor dem Unterricht können erste Anzeichen sein. Bereits in der ersten Klasse bereitet das Schreiben von Buchstaben und das Abschreibern von Texten Legasthenikern große Probleme. Spätestens dann, wenn ungeübte Diktate massive Rechtschreibfehler aufweisen, wird diese Problematik sichtbar.


    Woran erkenne ich als Lehrer/in eine Legasthenie?

    Häufig ist es so, dass legasthene Kinder im Unterricht wenig Unterstützung erfahren können, weil Lehrer eine Legasthenie zu selten erkennen oder falsche Schlüsse ziehen. Hinweise können sein:

    Beim Lesen:
    +Buchstaben des Alphabets werden nur langsam gelernt.
    +Zuordnung von Buchstaben zu Lauten gelingt sehr schlecht
    +Buchstaben werden ausgelassen, hinzugefügt oder ersetzt
    +Silbengliederung gelingt nur teilweise
    +Einzelne Laute des Wortes bereiten große Schwierigkeiten
    +Langsames Lesetempo
    +Größere Leseprobleme bei längeren Wörtern
    +Langes Zögern beim Lesen
    +Verlieren der Zeile im Text
    +Wortendungen werden nicht gelesen
    +Ganze Wörter werden ausgelassen oder ersetzt
    +Schwierigkeiten den gelesenen Inhalt zu erkennen und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen

    Beim Schreiben
    +Geringe Buchstabenkenntnis
    +Schwierigkeiten beim Schreiben von Buchstaben, Wörtern und Sätzen
    +Geringe Motivation beim Schreiben von Wörtern
    +Hohe Fehleranzahl bei ungeübten Diktaten
    +Fehler beim Buchstabieren
    +Hohe Fehleranzahl beim Abschreiben
    +Grammatik- und Interpunktionsfehler
    +Unleserliche Handschrift

    Im Verhalten
    +Je nach Temperament des Schülers neu aufgetretenes unruhiges Verhalten, Aufspringen und Herumkaspern in der Klasse
    +Oder Zurückgezogenheit und Traurigkeit
    +Häufig unvollständige oder fehlerhafte Hausaufgaben
    +Nicht selten provozierendes Verhalten
    +Geringe oder wechselnde Aufmerksamkeit
    +Leichte Ablenkbarkeit

    Warum ist es so wichtig, gut lesen zu können?

    Fest steht, dass das Lesen für den schulischen Erfolg und später im Berufsleben sehr wichtig ist. Menschen mit Leseschwächen haben in vieler Hinsicht große Probleme: Sie haben schlechtere Chancen sich weiterzuentwickeln und man hört ihnen nicht gerne beim Vorlesen zu. Nicht selten werden sie leider sogar als dumm bezeichnet. Im Arbeitsprozess verstehen sie Aufträge häufig nicht richtig und generell ist zu bemerken, dass sie schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt haben. Die Folge ist häufig, dass sie den Überblick über neue Entwicklungen verlieren und auch in ihrer persönlichen Entwicklung eingeschränkt sind.

    Gutes Lesen öffnet das Tor zur Welt. Ein großer Teil der Informationen, die wir im Alltag aufnehmen, beruht auf dem Geschriebenen Wort. Daher ist das Lesen unerlässlich. Wer gut Lesen kann, hat bessere Bildungs- und Berufschancen!







    "Gutes Lesen öffnet das Tor zur Welt"








    Wem soll Kogni-fit nützen?

    Kognifit unterstützt in vielerlei Hinsicht: bei Entwicklungsdefiziten, Einschulungsproblemen, Lernschwierigkeiten, schlechten Noten, Konzentrationsproblemen, Aufmerksamkeitsdefiziten, Schul-und Berufswahlfragen, Unruhe, Gedächtniserhaltung, Reaktionsverbesserung, Stressabbau, Kommunikationsproblemen, Sprachbarrieren, Erhaltung des Körperschemas und vieles mehr.



    Woran erkenne ich Stess?

    Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Eustress (gesunder Stress) und Distress (krankmachender Stress). Der Mensch hat kein eigenes Sinnesorgan um ungesunden Stress zu erkennen. Aber es ist wichtig Stress-Aufschaukelprozesse zu verhindern. Dafür muss ich die Signale für ungesunden Stress erkennen können:


    Gedankliche/konitive Reaktionen:
    wie "Auch das noch", "das geht schief", "was soll das schon wieder?", "Lass mich in Ruhe", "Halt den Mund", "Ich werde das nie schaffen", "Der mag mich nicht", usw.
    oder "keppeln", "sempern"
    oder Leere im Kopf (Blackout)
    oder Fluchtgedanken
    oder Grübeln!

    Unwillkürliche/vegetative Reaktionen:
    trockener Mund, Knödel im Hals, Herzrasen, Blutdruckanstieg, flaues Gefühl im Magen, Übelkeit,Schwitzen,Erröten, Kurzatmigkeit, Harndrang.

    Gefühle/emotionale Reaktionen: Angst, Schreck, Panik, Hektik, Nervosität, Verunsicherung, Ärger, Wut, Gereiztheit, Versagensgefühle, Unzufriedenheit, Hilflosigkeit.

    Willkürliche/muskuläre Reaktionen:
    Anspannung, starre Mimik, Ungeschicklichkeit, Fingertrommeln, Zittern, Zähneknirschen, Schultern hochziehen, Füße scharren, Zucken, Spannungskopfschmerz, Stottern.







    "Stress ensteht durch ein Missverhältnis aus Anforderung und den eigenen Bewältigungsmöglichkeiten"







    Wie erkenne ich ein Burnout?

    Stress ist ein lebenswichtiger Vorgang und ein Schutzmechanismus des Körpers. Ursprünglicher Sinn der Stressreaktion war es, das Überleben durch einen reflexhaften Flucht - oder Angriffsmechanismus zu sichern. Aber chronischer Stress macht definitiv krank. Eine Form davon ist das Burnout. Hauptmerkmal: absolute Erschöpfung auf drei Ebenen:
    + körperlich
    + emotional
    + und geistig

    Symptome sind: Energiemangel, Antriebslosigkeit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, Leere und Verzweiflung, negative Einstellung zum Selbst - zur Arbeit und generell zum Leben, Gefühl der Unzulänglichkeit, Engegefühl in der Brust, vermehrte Ausscheidung, Tunnelblick, Alles oder Nichts - Denken, Konzentrationsschwäche, Denkblockaden.

    Häufiges Verhalten: motorische Unruhe, Vermeidungsverhalten, vermehrte Verwendung von Stimulantien (Rauchen, Koffein, Tabletten), gesteigerter Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Fehlerzunahme und Unfallgefahr steigt, beginnender sozialer Rückzug.



    Wie kann ich zuviel Stress vermeiden oder bewältigen?

    Als erstes macht es immer Sinn seine persönlichen Stressverstärker zu entlarven! Wie zum Beispiel: Sei perfekt! Sei beliebt! Sei stark! Pass auf! ich kann das nicht!
    Auf jeden Fall sollte man nicht vergessen, dass eine stressreduzierte Lebensführung das Immunsystem stärkt und weniger anfällig macht für Krankheiten. Deshalb empfehle ich verschieden Möglichkeiten der Stressreduzierung:

    Reduzierung der äußeren Belastungsfaktoren: das heißt Prioritäten setzen lernen, eine realistische Zeitplanung beherzigen, Arbeiten auch mal delegieren, Grenzen wahrnehmen aber auch Grenzen setzen lernen, sich auch mal Unterstützung suchen!

    Veränderung der eigenen Einstellung: das heißt den eigenen Perfektionismus kritisch überprüfen, eigene Leistungen akzeptieren und darauf stolz sein, Schwierigkeiten als Herausforderung zum persönlichen Wachstum betrachten, den Blick auf das Wesentliche beschränken, lernen das Schöne, Gelungene und Erfreuliche rundherum zu erkennen und zu genießen!

    körperliche und seelische Stressreaktionen lindern: das heißt regelmäßig Bewegung machen, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung vorziehen, positive soziale Kontakte ausbauen und kultivieren, Hobby und Freizeitaktivität pflegen, Genuss (wieder) lernen, Pausenkultur pflegen, Entspannungstechniken lernen, auf guten Schlaf achten (sehr wichtig).



    Wie soll das dann gehen - für gute Stimmung sorgen?

    Es gibt ein lang gehütetes Geheimnis: Im Laufe der Zeit nimmt die Seele die Farben deiner Gedanken an - was soviel heißt, dass ständige negative Gedanken ihre Spuren im emotionalen Kostüm eines Menschen hinterlassen. Das zu vermeiden verlangt ein gewisses Maß an Selbstregulation. Natürlich kann ich mich bei allem unterstützen lassen, wenn ich es auch annehmen kann. Aber ein paar Dinge sollte jeder selbst in die Hand nehmen!

    10 Fragen, die für gute Stimmung sorgen:

    + Worüber bin ich im Moment glücklich?
    + Worüber kann ich mich feruen?
    + Worauf bin ich besonders stolz?
    + Wofür bin ich dankbar?
    + Mit welchen Menschen bin ich gerne zusammen?
    + Wen liebe ich und wer liebt mich?
    + Was beeistert mich?
    + Wofür interessiere ich mich?
    + Was mache ich besonders gerne?
    + Wann war ich einmal besonders mutig?
    + An welchen Orten fühle ich mich besonders wohl?
    + Was sind meine schönsten Erinnerungen?

    Besonders empfehle ich ein Stimmungstagebuch zu führen zu den eigenen Gedanken, wie Schmerzpatienten ein Schmerztagebuch führen beispielsweise, um die eigene Denkweise zu entlarven. Die hier aufgeführten Fragen werden im Laufe der Zeit dann immer leichter zu beantworten.


    Wie kann ich Energieräuber vermeiden?

    Da ist es oft hilfreich sich Gedanken zum eigenen Energiebedarf zu machen, was unterstützt und was schadet.

    Hilfreiche Fragen zum Energie - Schnellcheck für einen Tag:

    * Wer oder was gibt mir Energie?
    * Wer oder was raubt mir Energie?
    * Wieviel Energie bleibt übrig?
    * Wieviel Energie hätte ich noch gerne an diesem Tag?

    Und je nach Ergebnis die empfohlenen Schritte (aus den Fragen davor) noch mal durchlesen und umsetzen.